Am Schauplatz
Nicht ohne mein Handy. Kommunizieren, fotografieren, navigieren - das Handy bestimmt mittlerweile unseren Alltag. In Österreich besitzen rund 90% der Menschen ab 15 Jahren ein Smartphone, die jüngere Bevölkerung kennt kein Leben ohne. Social Media und die ständige Erreichbarkeit führen bei Jugendlichen zu Bildschirmzeiten von weit über 12 Stunden am Tag. Nicht erst seit dem dok1 Handyexperiment sehnen sich viele nach einer digitalen Auszeit mit echten Begegnungen, die Nachfrage nach Offline- Erlebnissen ohne Handys steigt - in Niederösterreich bietet ein Veranstalter eigene Offline Camps ohne Strom und Internet für Schulklassen an. Die ältere Generation ist hingegen analog aufgewachsen und kämpft jetzt damit, den Anschluss nicht zu verlieren: Bankgeschäfte, Videotelefonieren mit den Enkelkindern, Gruppenchats auf WhatsApp - "Ohne Smartphone ist man nicht dabei", sagt die Wienerin Irmgard W., die sich im Alter von 82 Jahren gerade ihr erstes "Wischhandy" gekauft hat. Was beide Generationen dabei verbindet, ist eine wachsende Einsamkeit. Während die Älteren fürchten, ohne digitale Anbindung isoliert zu werden, fühlen sich viele Jüngere gerade durch die permanente Vernetzung zunehmend allein.
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Nicht ohne mein Handy. Kommunizieren, fotografieren, navigieren - das Handy bestimmt mittlerweile unseren Alltag. In Österreich besitzen rund 90% der Menschen ab 15 Jahren ein Smartphone, die jüngere Bevölkerung kennt kein Leben ohne. Social Media und die ständige Erreichbarkeit führen bei Jugendlichen zu Bildschirmzeiten von weit über 12 Stunden am Tag. Nicht erst seit dem dok1 Handyexperiment sehnen sich viele nach einer digitalen Auszeit mit echten Begegnungen, die Nachfrage nach Offline- Erlebnissen ohne Handys steigt - in Niederösterreich bietet ein Veranstalter eigene Offline Camps ohne Strom und Internet für Schulklassen an. Die ältere Generation ist hingegen analog aufgewachsen und kämpft jetzt damit, den Anschluss nicht zu verlieren: Bankgeschäfte, Videotelefonieren mit den Enkelkindern, Gruppenchats auf WhatsApp - "Ohne Smartphone ist man nicht dabei", sagt die Wienerin Irmgard W., die sich im Alter von 82 Jahren gerade ihr erstes "Wischhandy" gekauft hat. Was beide Generationen dabei verbindet, ist eine wachsende Einsamkeit. Während die Älteren fürchten, ohne digitale Anbindung isoliert zu werden, fühlen sich viele Jüngere gerade durch die permanente Vernetzung zunehmend allein.
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Das Erbe spenden. 122 Millionen Euro werden jährlich via Testamenten an gemeinnützige Vereine vererbt. Ein neuer Höchst-Stand, das geht aus den Berechnungen des Fundraising Verband Austria hervor. In den vergangenen zehn Jahren ist diese Form des Vererbens für einen guten Zweck um über 120 Prozent gewachsen - Gründe dafür könnten auch im demografischen Wandel - es gibt immer mehr kinderlose Paare - liegen. Zu 90 Prozent stammen die Testamentsspenden von alleinstehenden Personen, im Schnitt werden 50.000 - 100.000 Euro zugunsten eines Vereins vererbt. Und wer erbt? Hauptsächlich Tierschutzvereine neben Vereinen aus den Bereichen Gesundheit, Pflege und Soziales, außerdem werden auch gerne Kinder- und Jugendhilfsorganisationen im Testament bedacht. Die Schauplatz-Reportage zeichnet ein Bild über Erben und Erblasser und sie zeigt, dass auch gemeinnützige Vereine oft um ihre Erbschaft kämpfen müssen. Wir besuchen den Wiener Tierschutzverein, der seine Arbeit ohne Testamentsspenden nicht machen könnte, heißt es und den Hilfsverein der Blinden und Sehschwachen, bei dem die Testamentsspende eine mehr als 60jährige Tradition hat. Außerdem kommen SpenderInnen wie die 95jährige Frau Gerda zu Wort, die erzählen warum sie einen gemeinnützigen Verein auch nach ihrem Tod unterstützen wollen und wir reisen nach Südamerika, wo ein Teil einer Millionenspende einer Wienerin gelandet ist.
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Nicht ohne mein Handy. Kommunizieren, fotografieren, navigieren - das Handy bestimmt mittlerweile unseren Alltag. In Österreich besitzen rund 90% der Menschen ab 15 Jahren ein Smartphone, die jüngere Bevölkerung kennt kein Leben ohne. Social Media und die ständige Erreichbarkeit führen bei Jugendlichen zu Bildschirmzeiten von weit über 12 Stunden am Tag. Nicht erst seit dem dok1 Handyexperiment sehnen sich viele nach einer digitalen Auszeit mit echten Begegnungen, die Nachfrage nach Offline- Erlebnissen ohne Handys steigt - in Niederösterreich bietet ein Veranstalter eigene Offline Camps ohne Strom und Internet für Schulklassen an. Die ältere Generation ist hingegen analog aufgewachsen und kämpft jetzt damit, den Anschluss nicht zu verlieren: Bankgeschäfte, Videotelefonieren mit den Enkelkindern, Gruppenchats auf WhatsApp - "Ohne Smartphone ist man nicht dabei", sagt die Wienerin Irmgard W., die sich im Alter von 82 Jahren gerade ihr erstes "Wischhandy" gekauft hat. Was beide Generationen dabei verbindet, ist eine wachsende Einsamkeit. Während die Älteren fürchten, ohne digitale Anbindung isoliert zu werden, fühlen sich viele Jüngere gerade durch die permanente Vernetzung zunehmend allein.