Österreich-Bild - Su 25.10. 18:25
Vom menschlichen Maß - Auf den Spuren von Tauriska. "Der Mensch kann mit sich und seinesgleichen nur glücklich werden, wenn er in einem Raum lebt, den er überschauen kann. Nur dann, wenn er einen Begriff von der Größe, der Beschaffenheit und der Natur seiner Lebensumgebung hat." Das ist der Kern der Botschaft des Philosophen Leopold Kohr und von TAURISKA. TAURISKA - als Verein zur Förderung eigener Kultur- und Regionalentwicklung in der Region Nationalpark Hohe Tauern in Neukirchen am Großvenediger gegründet, hat den Pinzgau seit 1986 nachhaltig geprägt. Über Fragen wie "Was braucht das Dorf der Zukunft?", "Was machen wir mit der Natur?" und über "Neue Arbeitsplätze im ländlichen Raum" sowie vieles andere mehr wird ernsthaft und ideenreich seit 40 Jahren nachgedacht und umgesetzt, ganz im Sinne des Schirmherrn Kohr. Er hätte auch seine Freude am Erfolgsprojekt Bramberger Obstpresse gehabt, die seit 2005 das landschaftliche Gesicht des Pinzgaus prägt. Alte heimische Obstsorten wurden wiederentdeckt und sterbende Streuobstwiesen wiederbelebt. Die Wertschöpfungskette zwischen Landwirtschaft und Tourismus ist aufgebaut und wird weiter ausgebaut - und das unter der hohen Akzeptanz der Einheimischen und Gäste. Hier setzt man um, was der Alternativnobelpreisträger Kohr stets gefordert hatte: Nachhaltigkeit, regionale Identifikation, Heimat im besten Sinn. Dazu braucht es Mutmacher, zähe Durchhalter, wie es die guten Geister des Vereins, Susanne Vötter-Dankl und Christian Vötter, sind. Regionale Kulturarbeit, wie es TAURISKA vorzeigt, ist heute alles andere als einfach. Wie es trotzdem gelingt, zeigt das Österreich-Bild aus Salzburg.
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Österreich-Bild - Th 22.10. 11:10
Österreich-Bild - Th 22.10. 11:10
50 Jahre Volksgruppengesetz. Nur ein leeres Versprechen? Erst vor kurzem wurde das österreichische Volksgruppengesetz anlässlich des 50-jährigen Jubiläums novelliert - unter anderem sind die sechs autochthonen Volksgruppen nun im Gesetz verankert. Während der letzten Jahrzehnte hat sich vieles getan, für manche war das aber zu wenig. Immer wieder gab es Konflikte und Streitthemen, wie etwa den Spracherhalt, die zweisprachigen Ortstafeln oder das Minderheitenschulgesetz. Katharina Graf-Janoska blickt in ihrer Dokumentation "50 Jahre Volksgruppengesetz. Nur ein leeres Versprechen?" gemeinsam mit Volksgruppenvertreterinnen und -vertretern zurück und versucht herauszufinden, welche Probleme tatsächlich gelöst werden konnten.
Österreich-Bild - Su 18.10. 18:25
50 Jahre Volksgruppengesetz. Nur ein leeres Versprechen? Erst vor kurzem wurde das österreichische Volksgruppengesetz anlässlich des 50-jährigen Jubiläums novelliert - unter anderem sind die sechs autochthonen Volksgruppen nun im Gesetz verankert. Während der letzten Jahrzehnte hat sich vieles getan, für manche war das aber zu wenig. Immer wieder gab es Konflikte und Streitthemen, wie etwa den Spracherhalt, die zweisprachigen Ortstafeln oder das Minderheitenschulgesetz. Katharina Graf-Janoska blickt in ihrer Dokumentation "50 Jahre Volksgruppengesetz. Nur ein leeres Versprechen?" gemeinsam mit Volksgruppenvertreterinnen und -vertretern zurück und versucht herauszufinden, welche Probleme tatsächlich gelöst werden konnten.
Österreich-Bild - Th 15.10. 11:10
Barocker Marathon - 50 Jahre Innsbrucker Festwochen. Die legendäre Barockoper "Der Goldene Apfel" gilt als "unaufführbar": zu lang, zu teuer, zu aufwendig. Dieses Mega-Spektakel bietet acht Stunden Musik, 47 Rollen, 23 Bühnenbilder und mehr als 100 Kostüme. Die Innsbrucker Festwochen der Alten Musik wagen sich dennoch an den "Wahnsinn", wie sie selbst sagen. Zum 50-jährigen Jubiläum bringen sie "Il Pomo d´Oro" von Pietro Antonio Cesti erstmals nach 358 Jahren wieder komplett auf die Bühne: eine Premiere der Superlative. Ein ORF-Team begleitet das ehrgeizige Projekt von Beginn an und blickt hinter die Kulissen. Zwei Akte der barocken Musik sind verschollen und müssen rekonstruiert werden. Wie geht das? 20 Sängerinnen und Sänger übernehmen die 47 Rollen. Das bedeutet Stress hinter der Bühne und Umziehen in Windeseile. Die achtstündige Oper wird auf zwei Premierenabende aufgeteilt. Eva Maria Sens, die künstlerische Leiterin der Innsbrucker Festwochen will beweisen, dass "Der Goldene Apfel" heute aufführbar ist.
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Vom menschlichen Maß - Auf den Spuren von Tauriska. "Der Mensch kann mit sich und seinesgleichen nur glücklich werden, wenn er in einem Raum lebt, den er überschauen kann. Nur dann, wenn er einen Begriff von der Größe, der Beschaffenheit und der Natur seiner Lebensumgebung hat." Das ist der Kern der Botschaft des Philosophen Leopold Kohr und von TAURISKA.
TAURISKA - als Verein zur Förderung eigener Kultur- und Regionalentwicklung in der Region Nationalpark Hohe Tauern in Neukirchen am Großvenediger gegründet, hat den Pinzgau seit 1986 nachhaltig geprägt. Über Fragen wie "Was braucht das Dorf der Zukunft?", "Was machen wir mit der Natur?" und über "Neue Arbeitsplätze im ländlichen Raum" sowie vieles andere mehr wird ernsthaft und ideenreich seit 40 Jahren nachgedacht und umgesetzt, ganz im Sinne des Schirmherrn Kohr.
Er hätte auch seine Freude am Erfolgsprojekt Bramberger Obstpresse gehabt, die seit 2005 das landschaftliche Gesicht des Pinzgaus prägt. Alte heimische Obstsorten wurden wiederentdeckt und sterbende Streuobstwiesen wiederbelebt. Die Wertschöpfungskette zwischen Landwirtschaft und Tourismus ist aufgebaut und wird weiter ausgebaut - und das unter der hohen Akzeptanz der Einheimischen und Gäste. Hier setzt man um, was der Alternativnobelpreisträger Kohr stets gefordert hatte: Nachhaltigkeit, regionale Identifikation, Heimat im besten Sinn.
Dazu braucht es Mutmacher, zähe Durchhalter, wie es die guten Geister des Vereins, Susanne Vötter-Dankl und Christian Vötter, sind. Regionale Kulturarbeit, wie es TAURISKA vorzeigt, ist heute alles andere als einfach. Wie es trotzdem gelingt, zeigt das Österreich-Bild aus Salzburg.