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Blinden Schrittes

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Dokumentarfilm von Christophe Cognet, Frankreich/Deutschland (2020). "Schnappschüsse", die es in sich haben: Dokumentarfilmer Christophe Cognet zeigt Fotos von KZ-Insassen, die sich unter Lebensgefahr ablichteten. Es sind Porträts von ungeahnter Würde. Mit verstörenden Alltagsszenen aus dem Inneren des Holocaust spürt Cognet den Schicksalen von Häftlingen und den von ihnen gewählten Perspektiven nach. Denn diese Fotos, so Cognets Credo, wollten gesehen werden - mit aller Macht, auch heute noch. Diese besonderen Kriegsfotografien, die erst vor Kurzem in ihrer Vollständigkeit katalogisiert und archiviert wurden, werden erstmals von einer Filmkamera festgehalten. Zudem führte der Autor mit zahlreichen KZ-Überlebenden, die mittlerweile gestorben sind, Interviews. Eingebettet in diese "Erzählungen" verknüpft Cognet die alten Fotografien mit der Jetzt-Zeit, um diese Abbilder, die oft auch einer letzten Selbstdarstellung der Todgeweihten dienten, noch einmal zu entschlüsseln. Dabei sieht sich der französische Filmemacher durchaus in einer Traditionslinie zu Alain Resnais' "Nacht und Nebel" wie auch als Teil einer künstlerischen Suchbewegung in der Tradition Harun Farockis. Die verstörenden Alltagsszenen aus dem Inneren des Holocaust wurden 2021 erstmals im Forum der Berlinale gezeigt. Parallel zum Film ist das Buch "Eclats" von Christophe Cognet auf Deutsch erschienen. Christophe Cognet wurde 1966 in Marseille geboren und studierte Filmwissenschaft an der Universität Sorbonne Nouvelle in Paris. In seinen Filmen legt er immer wieder ungewöhnliche Schwerpunkte auf künstlerisches Schaffen und Erinnerungsarbeit. Der Vorgängerfilm "Weil ich Künstler war" von 2013 handelt von Künstlern in KZ-Haft und ihrem Überleben in und mit der Kunst.

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Dokumentarfilm von Christophe Cognet, Frankreich/Deutschland (2020). "Schnappschüsse", die es in sich haben: Dokumentarfilmer Christophe Cognet zeigt Fotos von KZ-Insassen, die sich unter Lebensgefahr ablichteten. Es sind Porträts von ungeahnter Würde. Mit verstörenden Alltagsszenen aus dem Inneren des Holocaust spürt Cognet den Schicksalen von Häftlingen und den von ihnen gewählten Perspektiven nach. Denn diese Fotos, so Cognets Credo, wollten gesehen werden - mit aller Macht, auch heute noch. Diese besonderen Kriegsfotografien, die erst vor Kurzem in ihrer Vollständigkeit katalogisiert und archiviert wurden, werden erstmals von einer Filmkamera festgehalten. Zudem führte der Autor mit zahlreichen KZ-Überlebenden, die mittlerweile gestorben sind, Interviews. Eingebettet in diese "Erzählungen" verknüpft Cognet die alten Fotografien mit der Jetzt-Zeit, um diese Abbilder, die oft auch einer letzten Selbstdarstellung der Todgeweihten dienten, noch einmal zu entschlüsseln. Dabei sieht sich der französische Filmemacher durchaus in einer Traditionslinie zu Alain Resnais' "Nacht und Nebel" wie auch als Teil einer künstlerischen Suchbewegung in der Tradition Harun Farockis. Die verstörenden Alltagsszenen aus dem Inneren des Holocaust wurden 2021 erstmals im Forum der Berlinale gezeigt. Parallel zum Film ist das Buch "Eclats" von Christophe Cognet auf Deutsch erschienen. Christophe Cognet wurde 1966 in Marseille geboren und studierte Filmwissenschaft an der Universität Sorbonne Nouvelle in Paris. In seinen Filmen legt er immer wieder ungewöhnliche Schwerpunkte auf künstlerisches Schaffen und Erinnerungsarbeit. Der Vorgängerfilm "Weil ich Künstler war" von 2013 handelt von Künstlern in KZ-Haft und ihrem Überleben in und mit der Kunst.

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